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Intel startet GPU D-Serie für LLM-Inference mit bis zu 480 GB RAM

16. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit

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Shubham Dhage / Unsplash

Intel hat am 13. Oktober 2026 die neue GPU D-Serie unter dem Codenamen Crescent Island vorgestellt. Die Grafikkarte ist speziell für das Ausführen von Large Language Models im Inferenzmodus konzipiert. Die einzige aktuelle Variante D270 kann bis zu 480 GB LPDDR5X-Speicher aufnehmen. Damit unterstützt sie Modelle mit bis zu 300 Milliarden Parametern in einer einzigen Karte.

Bei einer Kombination von acht Karten können mehr als eine Million Parameter verarbeitet werden. Die Architektur basiert auf Xe3P mit 32 Xe-Kernen und 256 Matrix-XMX-Units. Die Speicherbandbreite erreicht 1,5 TB/s. Die Rechenleistung für FP8-Inferenz liegt bei 1,3 Petaflops. Intel verzichtet bewusst auf 3D-Grafik- und Raytracing-Unit, um die gesamte Leistung für KI-Berechnungen zu nutzen.

Die Karte verbraucht maximal 350 Watt und wird über PCIe 5.0 angeschlossen. Sie ist für den Einsatz in herkömmlichen Rechenzentren gedacht. Die Zielgruppe sind Betreiber von KI-Inferenzclusters, die große Modelle lokal ausführen wollen.