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Qwen3.8 27B schlägt GPT‑5.6 im SQL‑Benchmark

13. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

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A black box with a fan on top of it
Đào Hiếu / Unsplash

Ein lokales SQL‑Benchmark zeigt, dass Qwen3.8 27B GPT‑5.6 in den Ergebnissen schlägt. Die Tests laufen auf einem MacBook mit 16 GB RAM und DuckDB. Die Kosten für die Ausführung sind nahezu null, weil nur Strom verbraucht wird. Die 4‑bit‑Version von Qwen3.8 nutzt etwa 30 W, während ein MacBook Pro mit M1 Pro und 16 GB RAM etwa 100 W benötigt. Damit ist der Energieverbrauch vergleichbar mit einer herkömmlichen Glühbirne. Die Kosten für die Rechenleistung betragen weniger als 0,50 USD, während OpenAI Luna Max mehr als 8 USD kostet. Die Differenz liegt mehr als 17‑fach. Die Genauigkeit von Gemini‑3‑Flash ist zwar höher, kostet aber 2,3‑mal mehr als Luna.

Sonnet 5 schneidet schlechter ab, weil die höhere Preise mit schlechterer Genauigkeit einhergeht. Kimi K3 bietet hohe Genauigkeit, ist aber ebenfalls teuer. Die Ergebnisse sind im MotherDuck Dive nachzulesen. Die neue Arbeitsweise ermöglicht tägliche Datenanalysen ohne hohe Token‑Kosten. Wer einen leistungsfähigen Laptop besitzt, kann damit mehrere hundert Dollar pro Monat verdienen, während die Stromkosten nur wenige Cent betragen. Die Gefahr, durch unbeabsichtigte Anfragen hohe Rechnungen zu erhalten, entfällt, weil die Abrechnung nach Nutzung erfolgt. Lokale Modelle können zudem ohne Cloud‑Abhängigkeit weiterentwickelt und angepasst werden.

Die Hardwareanforderungen liegen bei mindestens 16 GB Unified Memory oder einer GPU mit 16 GB VRAM. Für 32 GB RAM empfiehlt sich die 4‑bit‑Variante Qwen3.8‑27B‑MLX‑4bit, für 16 GB RAM die 3‑bit‑Variante IQ3_XXS aus dem unsloth‑Framework. Nach dem Download kann ein Agenten‑Server in LM Studio gestartet werden, der OpenAI‑kompatible Endpunkte bereitstellt. Der Modus sollte auf low oder off gestellt werden, und die eigene Agenten‑Umgebung kann angeschlossen werden. DuckDB kann dann zur Datenabfrage verwendet werden.