DeepSeek und MiniMax erhalten Genehmigung für Export von KI-Modellen
26. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit
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Die chinesischen Unternehmen DeepSeek und MiniMax haben die erforderlichen Registrierungsverfahren für den Export ihrer offenen KI-Modelle erfolgreich abgeschlossen. Diese Entwicklung ermöglicht es den Firmen, ihre Technologien weiterhin im Ausland zu lizenzieren und öffentlich zugänglich zu machen.
Das staatliche chinesische Fernsehen CCTV berichtete über soziale Medien, dass beide Konzerne die Zustimmung für die internationale Nutzung ihrer Modelle erhalten haben. MiniMax bestätigte in einer eigenen Erklärung die abgeschlossene Registrierung beim Handelsministerium. Der Vorgang betrifft sowohl kürzlich veröffentlichte als auch zukünftig geplante Modelle und dient der Einhaltung neuer Vorschriften.
Die Registrierungen erfolgen vor dem Hintergrund verschärfter Exportkontrollen für KI-Technologien durch die chinesische Regierung. Das Handelsministerium hatte zuvor Vorschläge für Beschränkungen in 23 Bereichen vorgelegt, darunter KI-Agenten und Rechencluster. Ziel ist es, den Transfer von Technologien zu begrenzen, die als entscheidend für die nationale Sicherheit eingestuft werden.
Trotz der strengeren Regeln betonten die Behörden, dass der Großteil der KI-Technologien frei exportiert werden darf. Für offene Technologien und den Betrieb eigener Rechenzentren im Ausland sollen vereinfachte Genehmigungsverfahren gelten. Dienste, die über Schnittstellen oder als Software angeboten werden, könnten ebenfalls von den Beschränkungen ausgenommen bleiben. Die Unternehmen nutzen ihre offenen Modelle weiterhin, um sich gegen geschlossene Systeme internationaler Konkurrenten zu behaupten.