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L’Oréal fordert von der KI Konsistenz, nicht Volumen

15. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

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Markus Spiske / Unsplash

L’Oréal hat angekündigt, dass die Konsistenz der Inhalte im digitalen Marketing für das Unternehmen von größter Bedeutung ist. Anne Machet, Global Head of Content & Entertainment, erklärte bei einem Adobe-Event, dass es in der heutigen Zeit nicht darum gehe, mehr Inhalte zu produzieren, sondern die richtigen Inhalte zu schaffen.

Machet betonte, dass die KI nicht dazu dienen sollte, die Produktionsmenge zu erhöhen, sondern um kreative Möglichkeiten zu erweitern. Der Fokus liegt darauf, Inhalte zu erstellen, die „on-brand, on-time und on-cost“ sind. Ein Inhalt, der nicht die richtige Ausrichtung hat, sollte gar nicht erst produziert werden.

Im Laufe der Jahre hat L’Oréal sein Geschäftsmodell von einem vertikalen Ansatz hin zu einem dynamischeren Modell verändert, das auf regionalen Märkten basiert. Dies hat dazu geführt, dass die Markeninhalte zunehmend personalisiert werden müssen, um den Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden.

Die Herausforderungen bei der Erstellung konsistenter Inhalte wurden ebenfalls hervorgehoben. Um Inkonsistenzen zu vermeiden, verwendet L’Oréal sogenannte „Brand Frames“, die den Rahmen für die Markenidentität festlegen. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die Kreativen, die Inhalte erstellen, innerhalb der festgelegten Grenzen arbeiten.

Die Unternehmensleitung betont, dass die erste Version eines Inhalts immer von Menschen erstellt wird, während die KI eine unterstützende Rolle spielt, um spätere Versionen zu optimieren. Machet erklärte, dass die KI in der Zukunft „wahrscheinlich genial“ sein wird, um von der ersten zur zehnten Version und darüber hinaus zu helfen.

Zusätzlich hat L’Oréal eine Zusammenarbeit mit IBM angekündigt, um ein generatives KI-Modell zur Optimierung der Formulierung von kosmetischen Produkten zu entwickeln. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen der Branche zu verringern und die Produktleistung zu verbessern.